Was ist der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen?

Der Gemeinsame Europäische Referenznahmen (GER) ist ein Bezugsrahmen für die Beschreibung von Sprachkompetenzen. Er dient dazu, Unterschiede zwischen europäischen Bildungssystemen zu überbrücken, um so Kurse und Prüfungen vergleichbar zu machen. Dadurch wird eine gemeinsame Grundlage für Lehrpläne, Sprachkurse, Richtlinien und Prüfungen geschaffen.

Im GER wird genau beschrieben, welche Kenntnisse und Fähigkeiten Sie sich aneignen müssen, damit Sie eine Sprache erfolgreich nutzen können.

Die Referenzniveaus

Der GER unterscheidet zwischen sechs Kompetenzstufen eines Lernenden. Die drei grossen Referenzniveaus (elementare, selbständige und kompetente Sprachverwendung) werden jeweils in zwei Unterkategorien aufgeteilt, wodurch sich folgende sechs Niveaus ergeben: A1, A2, B1, B2, C1, C2.

Die detaillierte Beschreibung dieser Referenzniveaus gibt an, was Sprachlernende auf einem bestimmten Niveau in den unterschiedlichen Kompetenzbereichen (Sprechen, Hören, Lesen, Schreiben) können sollten. Diese Beschreibung kann demnach zur Selbsteinschätzung genutzt werden.

Die Globalskala, in der das System der Referenzniveaus tabellarisch zusammengefasst wird, finden Sie hier